6. Die Entscheidung des Wanderers

Nachdem seine Gastgeberin geendet hatte, stand der Wanderer auf. Die Sonne war am Aufgehen und ihre Strahlen kündeten vom Ende der Nacht. Es wird Zeit zu gehen, sagte der Alte. Doch seine Gastgeberin widersprach ihm dass er einem Traum nachjage, einer Lüge. Der Mann sah sie an, dann forderte er sie auf ihm die dritte Geschichte zu erzählen. Es gäbe keine dritte Geschichte zu erzählen, entgegnete die Alte. Da widersprach der Wanderer. Es gäbe natürlich eine weitere Geschichte, denn es gäbe drei Dinge die wichtig seien auf der Erde. Fehle auch nur ein Einziges davon, würde das Leben jener Welt nur noch Qual. Da sah der Alte, wie sich seine Gastgeberin verwandelte. Ihre Haare wurden zu Federn, ihre Füße zu Klauen, ihre Arme zu Schwingen und ihr Mund wandelte sich zu einem Schnabel. Sie drohte ihm, dass er sterben müsse, dass er niemals das Elixier des Lebens finden würde. Der Wanderer lachte und entgegnete, dass dort wo der See sei, der Glaube sei, dort sei auch die Liebe und dort würde auch seine Hoffnung sein. All diese Schätze würden sich zum Elixier des Lebens vereinen. Der Rabe schrie auf. Wut, Schmerz und Hass erfüllten den Raum und der Wanderer, der nichts gegen diese Mächte ausrichten konnte sank in sich zusammen. Da begann der Rabe zu brennen. Er wurde zu einem Feuerball der die Mauern des Hauses Barst, der hoch in den Himmel jagte, bis in die Weiten des Universums. Himmlische Musik erfüllte den Weltraum und es erscholl ein glückliches Lachen.

Es war einmal, ist noch und wird immer so sein, solange das Universum in seiner Größe und Schönheit besteht. Es ist ohne Anfang und Ende.






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7. Ein Zwischenspiel



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